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Die Erneuerung unserer Pastoral ist nur dann wirklich ein Gewinn, wenn sie aus der Mitte des Glaubens kommt, wenn sie sich vom Wort Gottes nährt und vom Gebet getragen ist. Quelle und Höhepunkt unseres Engagements ist die Eucharistie, die darum auch in der Mitte unseres Prozesses stehen soll, denn die Mitte unseres Glaubens ist Christus.
Daher steht auch am Anfang des Prozesses „Bereitschaft zur Bewegung“ die Wallfahrt in das Heilige Land. Aus den Quellen des Glaubens schöpfend, kann die Erneuerung gelingen.
Diese Projektgruppe nimmt deshalb alle anderen Projektgruppen mit auf den Weg. Damit der Erneuerungsprozess auch ein geistlicher ist, bedarf es bei allen Erkundungsprojekten des gemeinsamen Gebets, der Rückbindung an das Beten der Kirche, die Feier der Eucharistie, in der Christus in unserer Mitte gegenwärtig wird.
Ziel dieser Projektgruppe ist ein Zweifaches:
Zum einen gilt es, eine alle Projektgruppen umspannende und alle Gläubigen einladend miteinbeziehende Spiritualität zu entwickeln, die das Leben der Gemeinden durchdringt und schließlich über die Zeit der Projektphase hinaus eine geistliche Kraft im pastoralen Raum bleibt. Dabei ist zu überlegen, wie der Impuls der Wallfahrt ins Heilige Land für den Erneuerungsprozess fruchtbar gemacht werden kann.
Zum anderen geht es darum zu erkunden, wie sich gottesdienstliches Leben auf der Ebene des pastoralen Raumes ereignet. In welchem Zusammenhang können große gemeinsame Gottesdienste gefeiert werden? Wie kann das Gebet in den verschiedenen Orten unseres Pastoralen Raumes belebt werden? Nicht alles muss überall sein. Welche spezifischen Traditionen gilt es zu pflegen und für alle fruchtbar zu machen? Welche besonderen Orte gibt es bei uns und wie pflegen wir sie (Wallfahrtskirche Schwickershausen, Kreuzkapelle)?
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